Das Ziel im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung ist es, den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Bevölkerungsschutz effizienter zu gestalten. Beispielsweise mittels künstlicher Intelligenz (KI) zur Bildauswertung während Katastropheneinsätzen, um Brücken und Straßen auf Befahrbarkeit hin zu überprüfen. Ebenso analysiert die Abteilung Daten von Städten und Kommunen um automatisierte Gefahrenanalysen für Bedarfsplanungen und erstellt Risikobewertungen bspw. Erreichbarkeitskarten (Fahrzeitisochronen) oder Ähnliches.
Im Fokus der Forschung liegt außerdem die Anwendung von Methoden der empirischen Sozialforschung, um das Verhalten von Krisenstäben, von Personengruppen oder Unternehmen im Katastrophenfall zu verstehen. Hierbei werden Prozesse und Schulungsmethoden untersucht, um die Reaktionsfähigkeit in Notfallsituationen zu verbessern. Das Portfolio der Abteilung im Bereich ziviler Sicherheitsforschung umfasst zudem das Design von Informationsdienstleistungen auf Basis des Internet of Things (IoT), die dazu dienen, Katastrophensituationen besser zu bewältigen.